News St.Galler Stadtwerke http://www.sgsw.ch/home.RssFeed.qualident__Par%7bpoint%7d0001.rdf News St.Galler Stadtwerke de Sunrise beabsichtigt städtisches Glasfasernetz zu nutzen http://www.stadt.sg.ch/news/14/2010/09/sunrise_beabsichtig.html

Sunrise und die Sankt Galler Stadtwerke beabsichtigen eine Zusammenarbeit auf dem städtischen Glasfasernetz. Sunrise wird eine durchgehende Glasfaserverbindung vom Endkunden bis zur Swisscom Ortszentrale nutzen.

Somit ist Sunrise in der Lage, in Zukunft seine bestehenden Triple Play Produkte aus Telefon-, Internet- und Fernsehdiensten seinen Kunden über das schnelle städtische Glasfasernetz in die Haushalte zu liefern. Sunrise profitiert von der modernen Infrastruktur und von schnellen Datenverbindungen des städtischen Glasfasernetz und die städtische Bevölkerung profitiert von einer grösseren Auswahl und einem weiteren wichtigen Anbieter.

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Mon, 06 Sep 2010 11:04:00 +0200 http://www.stadt.sg.ch/news/14/2010/09/sunrise_beabsichtig.html
Neues Kraftwerk an der Sitter http://www.stadt.sg.ch/news/14/2010/09/neues_kraftwerk_an.html

Ende August 2010 hat die Kraftwerk Burentobel AG das Bau- und Konzessionsgesuch für den Bau eines neuen Kleinwasserkraftwerkes an der Sitter eingereicht.

Gestützt auf das Energiekonzept 2050 und im Hinblick auf den Ausstieg aus der Atomkraft haben die Stadt St.Gallen zusammen mit der Kraftwerk Burentobel AG (KWB) beschlossen, die Wehrsanierung im Gebiet Rechen / Grafenau an der Sitter mit der Erstellung eines Kleinwasserkraftwerkes zu verbinden. Das neue Wasserkraftwerk Grafenau soll pro Jahr rund 1.5 Gigawattstunden erneuerbaren Strom aus Wasserkraft auf Stadtgebiet erzeugen und ins städtische Elektrizitätsnetz einspeisen. Diese erneuerbare Energie entspricht dem Energiebedarf von rund 430 durchschnittlichen Haushalten.

 

Der  alten  Wehranlage im Gebiet Rechen / Grafenau an der Sitter haben verschiedene grössere Hochwasserereignisse stark zugesetzt. Als Folge hat sich die Flusssohle in den vergangenen Jahren oberhalb des Wehres bereits ca. 80cm eingetieft, was wiederum zu Erosionen am Damm, über den die Zufahrt zur Kehrichtverbrennungsanlage und der Hauptsammelkanal zur ARA Au verlaufen, führt. Da ein Versagen des Dammes nicht riskiert werden darf, muss das Wehr grundsätzlich kurz- bis mittelfristig erneuert werden, damit es seine Funktion für die Stabilisierung der Flusssohle wieder erfüllen kann. Deshalb hat insbesondere die Stadt St.Gallen, aber auch die anderen Anstösser ein starkes Interesse an der Aufrechterhaltung der Wehranlage.

 

Die Eigentümer der Kraftwerk Burentobel AG, die Filtrox AG, die SN Energie AG und die Stadt St.Gallen haben das Ingenieurbüro Rüesch Engineering GmbH mit der Ausarbeitung eines typähnlichen Kraftwerkprojektes beauftragt, wie es schon im Bereich des Burentobels realisiert worden ist. Die Detailplanung dazu ist soweit fortgeschritten, dass das Bau- und Konzessionsgesuch bei Stadt und Kanton eingereicht werden konnte.

Das Gesamtprojekt ist so ausgerichtet, dass die erneuerbare Energie aus Wasserkraft sinnvoll und möglichst umweltschonend produziert und genutzt wird. Eine ökologisch ausgewogene Lösung sorgt für die Erhaltung der Fischbestände der Sitter. Die neu eingebaute Fischtreppe ermöglich den Fischen in der Sitter, zusammen mit der ebenfalls neu erstellten Fischtreppe beim Kraftwerke Burentobel, eine vollständige Durchgängigkeit auf Stadtgebiet. ]]>
Mon, 06 Sep 2010 09:05:00 +0200 http://www.stadt.sg.ch/news/14/2010/09/neues_kraftwerk_an.html
Anpassung der Elektrizitätstarife http://www.sgsw.ch/news/sgsw/2010/09/elektrizitaetstarife.html

Seit 2009 haben sich die Stromgestehungskosten in der Schweiz aus regulatorischen Gründen, auf Grund veränderter Marktpreise und wegen zusätzlicher Abgaben laufend erhöht. Obwohl den Erhöhungen der Energiebeschaffungskosten reduzierte Kosten für die Netznutzung gegenüber stehen, erhöhen sich die Gesamtkosten für Elektrizität im Jahr 2011.


Die Sankt Galler Stadtwerke haben im Jahre 2010 aus konjunkturellen Gründen auf eine Preiserhöhung verzichtet, müssen aber, wie viele andere Energieversorger in der Schweiz, auf den 1. Januar 2011 die Elektrizitätstarife anpassen. Der Preis für eine Kilowattstunde wird im Schnitt um einen Rappen angehoben.

 

Definitive Tarife noch unklar

Die schweizerische Netzgesellschaft Swissgrid AG hat am 18. August allen Schweizer Energieversorgern mitgeteilt, dass die Kosten für die Systemdienstleistungen auf Anfang 2011 von 0,40 Rp./kWh auf 0,77 Rp./kWh steigen werden. Auf Grund dieser kurzfristigen Erhöhung konnten die Vorlieferanten die entstehenden Auswirkungen noch nicht ermitteln. Da die neuen Tarife wegen der gesetzlichen Publikationsfrist aber bis zum 31. August 2010 veröffentlicht werden müssen, gehen die Sankt Galler Stadtwerke, unter Berücksichtigung der kurzfristigen Erhöhung der Systemdienstleistungen, von einem durchschnittlichen Ansteigen ihrer Tarife um sieben Prozent aus.

 

Im September werden die Auswirkungen der erhöhten Systemdienstleistungen detailliert überprüft und allenfalls Korrekturen vorgenommen. Eine weitere Erhöhung der Strompreise können die sgsw aber ausschliessen.

 

Über die definitiv gültigen Tarife ab Januar 2011, die detaillierten Gründe der Erhöhung sowie die finanziellen Auswirkungen auf die Kundschaft informieren die Sankt Galler Stadtwerke gegen Ende September.

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Fri, 03 Sep 2010 16:11:00 +0200 http://www.sgsw.ch/news/sgsw/2010/09/elektrizitaetstarife.html
Stadtparlament bewilligt Generationenprojekt http://www.sgsw.ch/news/sgsw/2010/08/stadtparlament_bewilligt.html

Am 24. August hat das St.Galler Geothermie-Projekt eine weitere grosse Hürde genommen: Das St.Galler Stadtparlament hat den Kredit über 159 Millionen Franken für die Realisierung des Projekts einstimmig gutgeheissen. Damit geht die Vorlage Ende November vor das städtische Stimmvolk, das an der Urne das letzte Wort haben wird.


Vertreter aller Parteien lobten das Projekt und bezeichneten es als «realistische Energiepolitik» im Rahmen des Energiekonzepts 2050. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier erkannten die Chancen und das Potenzial des Projekts. Vor allem die Tatsache, über eine eigene Energiequelle vor Ort zu verfügen und unabhängiger von Ressourcen aus dem Ausland zu sein, findet Gefallen. Dass trotz aller wissenschaftlicher Vorabklärungen vor der Bohrung ein Restrisiko besteht, sind sich die Mitglieder des Parlaments bewusst. Angesichts des Potenzials eines Geothermie-Kraftwerks müsse dieses Risiko jedoch eingegangen werden, umso mehr, weil es sich um ein Pionierprojekt von nationaler Bedeutung handelt.

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Wed, 01 Sep 2010 07:55:00 +0200 http://www.sgsw.ch/news/sgsw/2010/08/stadtparlament_bewilligt.html
Geothermievorlage geht ans Parlament http://www.sgsw.ch/news/sgsw/2010/07/geothermievorlage.html

Der Stadtrat hat die Vorlage zum Bau eines Geothermie-Heizkraftwerks und für den Ausbau des Fernwärmenetzes zuhanden des Parlaments verabschiedet. Stimmt das Parlament der Vorlage zu, so werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt über einen Kredit von rund CHF 159 Millionen für dieses Generationenprojekt befinden.


Unter St.Gallens Boden wird in 4'000 bis 5'000 m Tiefe heisses Wasser mit Temperaturen bis 170 Grad Celsius erwartet. Dieses soll an die Oberfläche geleitet und zur Stromproduktion und Wärmegewinnung genutzt werden. Für das Geothermie-Heizkraftwerk sind CHF 76,2 Millionen veranschlagt.

 

Die gewonnene Wärme wird über das erweiterte Fernwärmenetz zu den Verbrauchern geführt. Es ist geplant, die Siedlungsgebiete in der Talsohle mit Fernwärme zu versorgen. Das Netz wird darum schrittweise von West nach Ost ausgebaut. Dafür sind Investitionen in der Höhe von CHF 82,3 Millionen vorgesehen.

 

St.Gallen verfügt aufgrund der bisherigen Erkenntnisse über eine günstige geologische Lage. Sie ist vergleichbar mit dem Untergrund bei München, wo bereits mehrere Geothermieprojekte umgesetzt worden sind. Daneben besitzen die Sankt Galler Stadtwerke über 25 Jahre Erfahrung beim Betrieb einer Fernwärmeversorgung.

 

Das Projekt Geothermie und Fernwärme St.Gallen eröffnet der Stadt St.Gallen die grosse Chance, eine lokale, nachhaltige Energiequelle zu nutzen. Damit würde die Stadt St.Gallen nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch die regionale Wirtschaft fördern.

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Sat, 07 Aug 2010 10:20:00 +0200 http://www.sgsw.ch/news/sgsw/2010/07/geothermievorlage.html