Fernwärme

Fernwärme ist auf die Vollkosten betrachtet (Energiekosten, Unterhaltskosten, Kapitalkosten), in der Regel günstiger als eine Ölheizung.


Wiederkehrende Kosten

Die Bezugsgebühr der Fernwärmeversorgung setzt sich zusammen aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis. Aus diesen beiden Komponenten resultieren im Wesentlichen die Heizkosten.


Der Grundpreis ist abhängig von der für ein Gebäude erforderlichen Durchflusswassermenge. Der Grundpreis wird der jeweiligen Teuerung angepasst, wobei der monatliche Landesindex der Konsumentenpreise massgebend ist. Die Änderung des Grundpreises war, infolge der geringen Teuerung, bis anhin gering. Der Arbeitspreis wird für die von der Fernwärme gelieferte Wärmemenge verrechnet. Deren Messung erfolgt durch geeichte Zähler. Der Arbeitspreis wird der jeweiligen Teuerung des Heizöls angepasst, wobei der Konsumentenpreis von Heizöl massgebend ist (Mittel der letzten 12 Monate). Der Arbeitspreis wird nach oben und unten angepasst.


Einmalige Kosten

Die einmaligen Kosten setzen sich zusammen aus einem Anschlussbeitrag sowie einem allfälligen Beitrag an die Erstellungskosten für die Hausanschlussleitung.

Da diese Kosten je nach Grösse und Lage eines Gebäudes unterschiedlich sind, werden diese fallweise bestimmt. Der Anschlussbeitrag ist ein einmaliger Beitrag an den Anschluss der Kundenanlage. Die Höhe richtet sich nach der erforderlichen Anschlussleistung der Heizung in kW. Die Erstellungskosten des Hausanschlusses gehen in der Regel zu Lasten der Fernwärmeversorgung. Überschreitet die Länge des Hausanschlusses jedoch ein bestimmtes Mass, werden die entsprechenden Mehrlängen dem Kunden verrechnet.

Sankt Galler Stadtwerke
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