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«Brunnen haben auch mit Emotionen zu tun»

09. September 2020 14:56 von vsc

Die «Brunnen-Challenge» der St.Galler Stadtwerke ist ein Erfolg: Täglich gehen zahlreiche Interessierte auf Entdeckungstour, um Spannendes über die Brunnen und die Trinkwasserversorgung der Stadt St.Gallen zu erfahren. Für Niklaus Ledergerber, Leiter der städtischen Denkmalpflege, haben Brunnen eine ganz besondere Bedeutung.

Herr Ledergerber, was für eine Funktion hatten die Brunnen zu früheren Zeiten?

Die Brunnen bildeten die öffentliche Wasserversorgung, da bis ins 19. Jahrhundert noch lange nicht alle Häuser und Wohnungen über fliessendes Wasser verfügten. Zudem waren sie auch wichtige Wasserbezugsorte im Brandfall.

Inzwischen kommt das Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Weshalb braucht es da die Brunnen noch?

Diese Frage kann man nicht rational beantworten, denn Brunnen haben auch etwas mit Emotionen zu tun. Wasser gilt als wichtigstes Element, ohne das es kein Leben gibt. Es zu sehen, zu hören oder zu verköstigen verleiht uns Glücksmomente. Wir erleben die Brunnen somit als etwas Positives und Wichtiges. Gleichzeitig bilden die Brunnen auch einen Teil unserer Stadt und wurden oft von bedeutenden Künstlern und Handwerksmeister geschaffen. Sie sind also auch ein wichtiges baukünstlerisches Erbe. 

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«Unser Bestseller? Schnelles Internet!»

07. September 2020 15:28 von abi

Wenn es um Glasfaser-Abos geht, haben St.Gallerinnen und St.Galler eine grosse Auswahl: Nämlich über 100 verschiedene Angebote für Internet, Telefonie und TV von diversen Providern. Dass die Wahl bei so vielen Möglichkeiten nicht zur Qual wird, dafür sorgen Martin Brühlmann und sein Team. Warum sich eine Beratung im Telecom-Shop lohnt, verrät er uns im Interview.

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Die Arbeiten an der neuen Fernwärmezentrale Lukasmühle dauern seit August 2019. Ein Rundgang auf der Baustelle zeigt: Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist ein erster Meilenstein erreicht.

Der Baufortschritt an der Lukasstrasse zwischen den Gleisen und dem Fussballfeld ist unübersehbar: Wo vor einem Jahr die Bagger aufgefahren sind, ragt heute eine rund 15 Meter hohe Tragstruktur aus Beton in die Höhe, eingefasst in ein Baugerüst. Ein Kran steht im Einsatz, um die schweren Elemente nach oben zu hieven. 

Die Arbeiten an der neuen Fernwärmezentrale Lukasmühle sind auf Kurs. In den kommenden Wochen werden die restlichen Ausfachungen des Ständerbauwerks betoniert. Was von Aussen nicht gleich zu sehen ist: Weitere 8 Meter des Gebäudes befinden sich unter der Erde. Das zusätzliche Volumen ist nötig, um die grossen Technikkomponenten aufnehmen zu können. Zwei Öltanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 450 Kubikmeter sind bereits verbaut. Bis zum Herbst werden Behälter und Speicher eingebracht und anschliessend wird das Dach geschlossen.

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